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(Biedenkopf, 28.06.2018)

Der Händlerbund berichtet in seinem Beitrag vom 26. Juni 2018 über eine Schmerzensgeldforderung, die auf Grundlage von Art. 82 Abs. 1 DSGVO gegenüber einem Online-Händler geltend gemacht wird. Der Gesetzestext des besagten Artikels lautet wie folgt:

(1) Jede Person, der wegen eines Verstoßes gegen diese Verordnung ein materieller oder immaterieller Schaden entstanden ist, hat Anspruch auf Schadenersatz gegen den Verantwortlichen oder gegen den Auftragsverarbeiter.

teaser dsgvo 01 Der ungewöhnlich hohe Betrag von 12.500 € wird durch den Abmahner mit „Personal Distress“ begründet. Hierbei handelt es sich um einen Begriff aus der Psychologie, womit Empathiemessungen vorgenommen werden. Aus dieser heraus wird eine "aufgewühlte Stimmungslage" herausgeleitet, unter welcher der Abmahner wegen der fehlenden SSL-Verschlüsselung sich drastisch benachteiligt fühlt. Daher handelt es sich bei der geforderten Summe um Schmerzensgeld, dessen Rechtsgrundlage durch o. g. DSGVO-Gesetzestext gegeben ist.

Bildquelle: Alexandra H.  / pixelio.de